Lions Club prämiert Schülertalente der Gymnasien

Der Lions Club Landsberg am Lech hat erstmals in diesem Jahr einen Lions Wettbewerb für die P-Seminare der Abiturjahrgänge 2022 durchgeführt und dazu an allen vier Gymnasien im Landkreis Landsberg am Lech eingeladen. Ein absolviertes Praxis-Seminar (P-Seminar) ist für die finale Zulassung zur Abiturprüfung eines der Kriterien. Dabei sollen die Schüler in Gruppen anhand eines selbst gewählten Themas ein konkretes Projekt erarbeiten und umsetzen. Häufig sind dazu auch finanzielle Mittel erforderlich, die der Lions Club Landsberg teilweise zur Verfügung stellt und dafür den Wettbewerb ausgelobt hat.

In einen zweistufigen Auswahlverfahren wurden die besten Einsendungen gewürdigt. Für die Jury, das Präsidum des Clubs, stand bei der Bewertung der Projektidee die damit im Zusammenhang stehende Nachhaltigkeit, die soziale Einbindung in die Gesellschaft, der Umweltschutz und die Gleichstellung im Vordergrund. Als erster Sieger mit einem Geldpreis von 500,- € ging eine Schülergruppe des Dominikus-Zimmermann Gymnasiums hervor mit dem Projekt „Wiese statt Rasen“. Mit der Idee soll auf die Problematik der abnehmenden Biodiversität hingewiesen werden. Damit verbunden sind Unterichtseinheiten zur Sensibilisierung in Grundschulen sowie der Bau von weiteren Nistkästen und Insektenhotels. Den zweiten Platz mit einem Geldpreis von 200 € belegt eine Schülergruppe des Ammersee Gymnasium Diessen mit dem Thema „Latein goes Tutorial“ und der dritte Platz mit 100 € ging an das „Kunstkommando“ ebenso vom DZG

Gerhard Meitinger, Vize-Präsident des LionsClubs und Organisator des Wettbewerbs:

Es war eine tolle Erfahrng all diese sehr guten Ideen kennen zu lernen und die Begeisterung der Schüler dabei zu sehen. Mit diesem Lions P-Seminar-Wettbewerb wollen wir Lions unsere Förderfreude an dieser Aufgabe an allen Gymnasien des Landkreises gleichermassen kundtun. In den vergangenen Jahren kamen einige Gruppen initiativ auf uns zu. Ich beglückwünsche die Sieger, wünsche viel Erfolg bei der Umsetzung des Projektes und schon heute viel Erfolg bei der Abi-Prüfung im nächsten Jahr. Den Wettewerb werden wir sicherlich in den nächsten Jahren fortsetzen.

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veröffentlicht als Pressemitteilung

Der Landsberger Adventskalender der guten Werke ist wieder da

Lions-Präsident Marc Schmid präsentiert den Adventskalender, der wieder zahlreiche Preise verspricht.

Viele Veranstaltungen fallen wegen Corona aus. Doch eine Tradition ist in Landsberg auch heuer möglich: der Lions-Adventskalender. Mit mehr Preisen denn je.

Die anhaltende Corona-Lage bremst weiterhin auch die guten Werke, die gerade in der Adventszeit Benefiz-Märkte und -Veranstaltungen hervorbringen. Aber zumindest eine, seit Jahren gepflegte vorweihnachtliche Tradition des Landsberger Lions Clubs ist auch heuer möglich: Noch bis zum Samstag, 28. November, kann man den Lions-Adventskalender kaufen, der wieder zahlreiche Preise verspricht.

Für den Kalender mit 24 Türchen haben die Mitglieder des Clubs in diesem Jahr auch besonders viele Preise von Geschäften, Gaststätten, Gesundheits- und Wellness-Anbietern und Unternehmen aus Landsberg und dem Landkreis erhalten. „Wir verlosen jeden Tag 14 statt wie im vergangenen Jahr zehn Preise“, freut sich Club-Präsident Marc Schmid. Im Gegenzug wurde die Auflage um 500 auf 3500 erhöht. Das bedeutet, dass durch den Verkauf mehr Geld als in den vergangenen Jahren für das Lions-Hilfswerk eingespielt werden wird – ohne dass die Gewinnchancen geschmälert werden. Die sind – wie man leicht ausrechnen kann – sogar noch etwas besser als in den Vorjahren. Dem Benefiz-Adventskalender kommt somit heuer eine ganz besondere Bedeutung zu, denn ansonsten beeinträchtigt die Corona-Pandemie die Aktivitäten des Lions Clubs stark.

Die Planungen für Aktivitäten im nächsten Jahr „stehen in den Sternen“

„Das ist alles sehr traurig“, sagt Marc Schmid. Der Apotheker übernahm im Juli für ein Jahr die Präsidentschaft und hatte sich viel vorgenommen. „Wir wollten auch ein Adventskonzert und kommendes Jahr ein Charity-Dinner veranstalten“, sagt er. Ersteres sei abgesagt und die Planungen für das nächste Jahr „stehen in den Sternen“. Solche Veranstaltungen machten im Hinblick auf die Erlöse nur Sinn, wenn eine größere Zahl von Menschen daran teilnehmen kann, erklärt er. Zumindest die Hoffnung auf den gegen Ende seiner Amtszeit im Juni geplanten Jazz-Frühschoppen will er nicht begraben.

Mit Geld aus dem Hilfswerk unterstützt der Landsberger Lions Club beispielsweise die Landsberger Tafel, die Hilfsorganisation Humedica, den Hospiz- und Palliativverein, eine MS-Selbsthilfegruppe, den Ruethenfestverein sowie Projekte an den Beruflichen Schulen in Landsberg, an der Realschule in Schondorf sowie im Bereich des Umweltschutzes. Immer wieder helfen die Lions auch Einzelpersonen und Familien, die unverschuldet in Not geraten sind, etwa durch eine schwere Krankheit. Ein Beispiel dafür in diesem Jahr ist eine Kauferinger Familie, bei der bei dem vierjährigen Jerome zu Jahresbeginn ein aggressiver Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert wurde.

Wo es den Lions-Kalender zu kaufen gibt

Neben den Benefizveranstaltungen müssen aber zurzeit auch die traditionellen Aktionen des Clubs für Kinder ausfallen, so etwa das alljährliche Nikolauskino oder der Walderlebnistag, ergänzt Marc Schmid: „Schade, dass uns die Hände gebunden sind.“

Für fünf Euro ist der Adventskalender erhältlich „und der Verkauf geht gut, es läuft so gut wie nie“, sagt Schmid mit Blick auf die Nachfrage in seiner Lechapotheke. Weitere Verkaufsstellen sind Allianz Kuhn & Schindl, die Bayertor-Apotheke, die drei Märkte von Rewe Lischka, der do-it!-Baumarkt, die Metzgereien Moser in der Katharinenstraße und Kuhn in Kaufering und das Reisebüro Vivell.

Die Gewinnnummern stehen jeden Tag im LT

Der Erlös kommt nach Abzug der Druckkosten dem Lions-Hilfswerk zugute. Auf jedem Exemplar ist auf der Vorderseite eine individuelle Nummer gedruckt – sie bietet die Gewinnchance. Für jeden Tag vom 1. bis 24. Dezember werden jeweils 14 Nummern gezogen. Welcher Kalender gewonnen hat, wird täglich im Landsberger Tagblatt veröffentlicht und auf der Internetseite www.lionslandsberg.de. Abgeholt werden können die Preise in der Allianz-Agentur Kuhn & Schindl. Deren neue Adresse lautet Katharinenstraße 36.

Als Preise haben viele Geschäftsleute aus Landsberg und dem Landkreis Gutscheine im Wert von 25 bis 100 Euro für ihre Waren und Dienstleistungen bereitgestellt, ebenso Sachpreise. Als Hauptgewinn wird ein E-Bike im Wert von 2999 Euro verlost, ein Reisebüro hat einen Gutschein im Wert von 600 Euro gestiftet, außerdem sind mehrere hochwertige Akkuschrauber zu gewinnen. Der Gesamtwert beträgt über 20.000 Euro.

Foto: Thorsten Jordan
veröffentlicht am 20. November 2020 im „Landsberger Tagblatt“ / Landsberg

Musik, die Herz und Seele berührt

Die Teilnehmer der Bläserakademie „advanced“ gestalteten das adventliche Benefizkonzert in der Landsberger Katharinenkirche. Bild: Thorsten Jordan

Das traditionelle Konzert des Lions Clubs in der Katharinenkirche ist wieder ein adventlicher Besuchermagnet

Es ist schöne Tradition, dass die Bläserakademie „advanced“ des Musikbundes von Ober- und Niederbayern (MON) am Ende ihrer das Jahr abschließenden Arbeitsphase das Erlernte bei einem Benefizkonzert in Landsberg zugunsten von Hilfsprojekten des Lions Clubs präsentiert.

Die Verbindung schafft Lions-Mitglied und MON-Geschäftsführer Andreas Horber. Regelmäßig wird auch ein Chor zum Konzert eingeladen. Heuer waren es derer zwei: Erstmals verstärkten das Vokalensemble „DoReMi Vocalissimo“ (Leitung Silvia Elvers) und der Jugendkammerchor der Städtischen Sing- und Musikschule (Leitung Cornelia Utz) die Veranstaltung. „Mitten im vorweihnachtlichen Stress im Kopf, bei dem sich das Gefühl höchstens wie ein verhuschter Schüler aus der letzten Bank meldet, Glocken zum Läuten zu bringen, das wäre heute unser Plan“, sagte Moderatorin Ulla Müller zu Beginn des frühabendlichen Konzerts im Backsteinbau der Katharinenkirche.

Die Besucher wurden sicher nicht enttäuscht. Nach festlichem Auftakt mit einem Blechbläserquintett präsentierte ein Querflötenquartett Barockmusik von Telemann. Fünf Trompeten entführten danach mit alpenländischen Weisen in die Stille der Berge. Nachdenkliche, aber auch heitere Texte verbanden die musikalischen Darbietungen. Eine solche Geschichte war sicher die von der Weihnachtsbeleuchtung, deretwegen letztendlich die gesamte Stromversorgung zusammenbricht.

Hornensemble, Posaunen, Tuben, stets schien frohe Erwartung durch das Kirchenschiff zu wehen. Großen Eindruck hinterließ das Tubaensemble mit dem für diese Instrumente adaptierten Largo aus der Oper Xerxes von Händel. Die beiden Chöre überzeugten mit zart und klar vorgetragenen Chorsätzen.

Sehr schön war, dass sie beim letzten Lied zu einer Einheit verschmolzen. „Es werd scho glei dumpa“, über das Ulla Müller sagte, es rühre schon beim bloßen Drandenken Herz und Seele an, sangen die Mitglieder der Jugendchöre gemeinsam. (löbh)

Foto: © Thorsten Jordan
veröffentlicht am 9. Dezember 2019 im „Landsberger Tagblatt“ / Landkreis

Bei den Lions öffnen sich wieder die Türchen

Von links: Markus Lischka, Dorothee Treffler, Sonja Lischka, Gerhard Gaudlitz Bild: Julian Leitenstorfer

Es warten Preise im Wert von insgesamt 18.000 Euro

Zum dritten Mal startet der Lions-Club Landsberg seine Adventskalender-Aktion: Hinter dessen Türchen verbergen sich laut Pressemitteilung in diesem Jahr 240 Preise im Wert von insgesamt 18000 Euro, die von Geschäftsleuten gestiftet wurden. Das Titelbild des Kalenders wurde heuer von Dorothee Treffler gemalt, sie ist Schülerin in der Klasse 10 G der Johann-Winklhofer-Realschule in Landsberg.

Hauptgewinne sind in diesem Jahr ein E-Bike mit einem Verkaufspreis von 2899 Euro, ein Reisegutschein im Wert von 750 Euro und mehrerer Heimwerker-Gerätekoffer. Jeden Tag, vom 1. bis zum 24. Dezember, stehen zehn Gewinne bereit. Gewinnen kann der, dessen Kalendernummer für den jeweiligen Tag als Gewinn gezogen wurde. Die Gewinnnummern werden jeden Tag im LT und auf der Internetseite des Lionsclub Landsberg veröffentlicht. Bis zum 28. November, 12 Uhr, kann der Kalender gekauft werden bei: Allianz Agentur Siegfried Kuhn, Bayertor-Apotheke, Do-it Baumarkt, Lech-Apotheke, Metzgereien Moser (Katharinenstraße) und Kuhn, Olympia-Kino, Rewe-Märkte Lischka, Reisebüro Vivell. Der Erlös aus der Aktion geht heuer an drei Empfänger: Eine junge Frau bekommt ein spezielles Therapiegerät, eine Familie mit einem behinderten Kind wird unterstützt und es gibt eine Förderung für das Schülerprojekt „Planetenwelt“ am Gymnasium St. Ottilien. (lt)

Foto: © Julian Leitenstorfer
veröffentlicht am 19. November 2019 im „Landsberger Tagblatt“

Dank Spenden: Jetzt fährt Laura aus Igling zu Hause „Wilde Maus“

Sie freuen sich über den neuen Treppenlift: (von links) Alexandra Böck-Fuchs (Schriftführerin Musikkapelle Holzhausen), Thomas Söldner (Vorstand Strategie/Musikkapelle Holzhausen), Dr. Gerhard Gaudlitz (Lions Club Landsberg) und Laura.

Das 13-jährige Mädchen aus Igling sitzt seit Jahren im Rollstuhl. Wie Spenden und Aktionen es ihren Eltern ermöglicht haben, einen Treppenlift anzuschaffen.

„Das ist wie Wilde Maus fahren“, freut sich Laura, die in wenigen Tagen ihren 14. Geburtstag feiert. Die „Wilde Maus“ ist ein Treppenlift, der seit vier Wochen in Lauras Zuhause in Igling der Familie den Alltag erheblich erleichtert. Denn Laura ist nicht nur auf den Rollstuhl, sondern immer auch auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen. „Bis jetzt hat sich das gesamte Leben im Erdgeschoss unseres Hauses abgespielt“, erzählt Lauras Mama Karin. Doch diese Zeiten sind jetzt vorbei.

Um ins Badezimmer oder in ihr eigenes Zimmer zu gelangen, musste Laura bislang die Treppe hoch getragen werden. „Laura wird ja immer schwerer, das wird immer mühsamer“, sagt ihre Mutter. Abhilfe schaffen sollte ein Treppenlift, mit dem Laura in ihrem Rollstuhl vom Erdgeschoss aus in den ersten Stock gefahren werden kann. Doch so ein Treppenlift ist teuer. Rund 19000 Euro hat die Familie für das Hilfsmittel aufbringen müssen.

Die Blaskapelle veranstaltet ein Benefizkonzert

Doch es gab große finanzielle Unterstützung: Die Blaskapelle Holzhausen hatte ein Benefizkonzert für Laura veranstaltet bei dem rund 5000 Euro eingenommen werden konnten. 9000 Euro erbrachte ein Benefizkonzert des Polizeiorchesters Bayern im Oktober vergangenen Jahres. Initiiert hatte dieses Konzert Andreas Horber vom Lions Club. „Wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die diesen Treppenlift möglich gemacht haben“, sagen die Eltern der kleinen Laura mehrfach bei der symbolischen Inbetriebnahme des Hilfsmittels. „Auch bei den vielen Privatpersonen, die uns Geld gespendet haben und von denen wir teilweise nicht einmal die Namen kennen“, ergänzt Mama Karin. 

Mit der Fernbedienung setzt sich der Lift in Gang

Wie hilfreich der Treppenlift ist, davon überzeugten sich dieser Tage vor Ort der Vorsitzende des Lions-Hilfswerks Landsberg, Gerhard Gaudlitz, der Vorstand Strategie des Musikvereins Holzhausen, Thomas Söldner und die Schriftführerin des Musikvereins, Alexandra Böck-Fuchs. Laura strahlt bei dem Besuchstermin über das ganze Gesicht, als Mama Karin mittels Fernbedienung den wuchtigen Treppenlift in Gang setzt. „Anfangs war ihr es Laura nicht so ganz geheuer“, erinnert sie sich. Denn vor allem um die engen Kurven im Treppenhaus der Familie fährt der Lift recht rasant. Aber jetzt, nach vier Wochen üben, fühlt sich das Mädchen sichtlich wohl in ihrer „wilden Maus“. Und auch die kleinere Schwester Johanna hat ihren Spaß. „Sie bedient den Treppenlift natürlich wesentlich besser als wir“, sagt Mama Karin mit einem Augenzwinkern. 

Als Laura drei Jahre alt war, wurde sie schwer krank

Drei Jahre alt war Laura, als sich das Schicksal der Familie wendete. Muskelschmerzen, unkontrollierte Bewegungen der rechten Hand und des rechten Beines standen am Anfang eines ungewissen Krankheitsbildes. Irgendwann konnte Laura nicht mehr alleine gehen, sitzen oder laufen. Auch selbstständig essen konnte das Mädchen nicht mehr. Lauras unkontrollierte Bewegungen führten sogar so weit, dass sie sich im Frühjahr 2015 einen Halswirbel bracht und Lauras Eltern die schockierende Nachricht erhielten, dass ihr Kind von der Nase abwärts gelähmt bleiben würde.

Aber Laura und ihre Familie kämpften. Mit Erfolg. Weihnachten 2015 konnte Laura schon wieder eigenständig atmen und heute besucht das fröhliche Mädchen mit den blonden Haaren die Schule und Tagesstätte von Regens Wagner in Holzhausen. Dort gefällt es ihr gut, sagt Laura. Wie jedes andere Schulkind weiß sie ganz genau, wann die nächsten Schulferien anstehen – das sei schließlich das Schönste an der Schule, lacht sie herzlich.

Der Wunsch nach Privatsphäre

Mit dem Einbau des Treppenliftes wurde Lauras Eltern Stefan und Karin auch die Sorge genommen, ihre Tochter eventuell nicht mehr lange bei sich zu Hause wohnen lassen zu können. „Auf Dauer wäre es nicht gegangen, dass sich das gesamte Leben nur noch hier unten abspielt“, sind sie sich sicher. Zumal Laura älter wird und damit auch der Wunsch nach etwas Privatsphäre. Die aber hätte ihr die Familie ohne den Treppenlift nicht bieten können. „Jetzt wollen wir ganz langsam versuchen, dass Laura auch mal in ihrem Zimmer fernsehen kann“, erläutert Mama Karin die nächsten kleinen Schritte. 

Der Einbau des Transportmittels für Laura aber war ein enorm großer Schritt für die Familie. „Ohne die großartige Unterstützung wäre das niemals möglich gewesen“, freuen sich die Eltern. Ganz besonders bedanken möchten sie sich auf diesem Weg bei folgenden Einrichtungen und Vereinen: Freizeitverein Holzhausen, Maibaumverein Igling, Kindergarten Igling, Frauenbund Igling, Ammersee-Immobilien Igling und bei den Lehrlingen der Firma Hirschvogel.

Foto: © Thorsten Jordan
veröffentlicht am 18. Oktober 2019 im „Landsberger Tagblatt“ / Landsberg

Christine Hesse führt den Landsberger Lions Club

Von rechts nach links: Marc Michael Schmidt, Christine Hesse und Heinrich Anger.

Was der Landsberger Club für die nächsten zwölf Monate plant. Ein festlicher Abend.

Christine Hesse ist die neue Präsidentin des Lions Clubs Landsberg. Im Rahmen eines festlichen Abends im schönen Ambiente unterm Bayertor in Landsberg hat Heinrich Anger die Präsidentschaft des Lions Clubs für die kommenden zwölf Monate an Christine Hesse übergeben. Marc Michael Schmid wurde in das Amt des Vizepräsidenten eingeführt.

Viele karitative Aktivitäten

Die Mitglieder des Clubs blicken überdies auf viele karitative Aktivitäten des vergangenen Jahres zurück. So konnten zum Beispiel die Spendenerlöse aus einem Benefizkonzert des Polizeiorchesters Bayern und der Charity-Dance-Night wohltätigen Zwecken zugeführt werden, informiert eine Pressemitteilung.

Das soll sich auch im neuen Lions-Jahr unter dem Motto „We Serve – für Wohltätigkeit und Gemeinnützigkeit“ so fortsetzen. Viele Projekte und Aktivitäten, deren Erlöse ausschließlich karitativen Zwecken, wie zum Beispiel der Kartei der Not, Humedica und natürlich auch Bedürftigen in der Region zugute kommen, stehen auch für dieses Jahr auf der Agenda der neuen Präsidentin.

Auch das Pandurenlager wird unterstützt

Anlässlich des Ruethenfests unterstützen die Lions wie schon seit vielen Jahren finanziell und personell mit Freude das Pandurenlager. Zudem ist auch wieder eine musikalische Benefizveranstaltung im Dezember unter der Leitung von Andreas Horber geplant. Ebenso wird der Nikolaus-Kinderkino-Nachmittag für Kinder aus den Heimen St. Alban, SOS-Kinderdorf und Holzhausen im Olympia- Filmtheater stattfinden. 

Darüber hinaus wird es in nunmehr dritter Auflage den Lions-Adventskalender geben, welcher in der Vorweihnachtszeit den Käufern tägliche Gewinnchancen und so weitere wichtige Spendenerlöse ermöglicht.

Ebenso wichtig ist für den Lions Club auch die Brodmerkel-Stiftung, welche unter der Leitung von Dr. Gerhard Gaudlitz hilfsbedürftige Personen schnell und unbürokratisch unterstützt. (lt)

Foto: © Dieter Adolph
veröffentlicht am 10. Juli 2019 im „Landsberger Tagblatt“ / Landsberg

Hilfsaktion in Landsberg: Marie fährt jetzt mit dem Treppenlift

Marie Wunder mit Mutter Meike: Der Treppenlift wird auch über Spenden des Lions Club Landsberg finanziert. So muss Meike Wunder ihre Tochter nicht mehr ein Stockwerk zum großen Lift tragen.

4000 Euro aus der Charity-Gala des Lions Club Landsberg gehen an Meike Wunder, die ihre Tochter bisher ein Stockwerk bis zum Lift tragen musste. Was die Spende für die alleinerziehende Mutter bedeutet.

Marie Wunder lacht und freut sich über das Blitzlicht des Fotografen. Und sie will weiter im Treppenlift fahren, der die Wohnung im dritten Stock mit der Etage darunter verbindet, die einen richtigen Liftanschluss hat. Eine Spende des Lions Club Landsberg aus der Charity-Dance-Night hat den Ankauf des gebrauchten Lifts ermöglicht. Denn Marie kann nicht laufen und ihre Mutter, Meike Wunder, kann das mittlerweile 25 Kilogramm schwere und 1,30 Meter große Mädchen nicht dauernd die Treppe herunter- und herauftragen.

Foto: © Thorsten Jordan
veröffentlicht am 5. Mai 2019 im „Landsberger Tagblatt“ / Landsberg

Benefizgala: Hilfe für die kleine Landsbergerin Marie Wunder

Marie Wunder mag gerne Pferde. Der Lions Club will dem Mädchen helfen.

Der Landsberger Lions Club veranstaltet am Dienstag, 30. April, zum zweiten Mal die Benefizgala „Charity Dance Night“. Er unterstützt mit dem Ball die neunjährige schwerbehinderte Marie Wunder, die mit ihrer alleinerziehenden Mutter und zwei Brüdern in Landsberg wohnt und teure technische Hilfsmittel zur Pflege benötigt. Marie ist seit Geburt schwer behindert aufgrund eines angeborenen Hirnschadens.

Karten für den guten Zweck

Veranstaltungsort für die Gala zum guten Zweck ist das Stadttheater Landsberg. Einlass ist um 19.30 Uhr und Beginn um 20 Uhr. Die Flanierkarten kosten 30 Euro. Der Kartenvorverkauf findet ab sofort im Stadttheater und im Reisebüro Vivell statt.

Mehr über den Tanz in den Mai lesen Sie hier: Tanzen für den guten Zweck

Es gibt auch Filmmusik

Für den richtigen Schwung beim Tanzen sorgt das Orchester Klaus Ammann, das seit Jahrzehnten zu den großen Ballorchestern gehört. Entsprechend vielseitig ist das Repertoire, das in spezifischen Arrangements des Orchesterleiters von Filmmusik und Musical über Partymusik im James-Last-Stil, Rock- und Popklassikern bis hin zu den typischen Bigband-Titeln wie „In the Mood“ reicht. Seit über 40 Jahren ist Klaus Ammann in den Konzertsälen Europas zu Hause. So auch in der Londoner Royal Albert Hall. Fernsehauftritte machten die Formation bundesweit bekannt. Ferner gehört das Orchester seit Jahrzehnten zu den großen Ballorchestern des Deutschen Theaters in München. Mit Open-Airs und stimmungsvollen Weihnachtskonzerten ziehen die Musiker ihr Publikum immer wieder in den Bann. Die Musik ist ein Mix aus zahlreichen Details, die bei Klaus Ammann perfekt stimmen müssen. Virtuos im Spannungsbogen anspruchsvoller Unterhaltung mit all ihren Facetten variiert die Besetzung. Spenden für Marie Wunder: Falls jemand für Marie spenden möchte, anbei die Kontonummer des Lions Hilfswerks DE18 7005 2060 0000 0095 30.

Foto: © Meike Wunder
veröffentlicht am 26. April 2019 im „Landsberger Tagblatt“ / Landsberg

So bereiten sich die Panduren aufs Ruethenfest in Landsberg vor

Im Bunker im Frauenwald (Bananenbau) hat der Holzwurm zugeschlagen. Jetzt heißt es Stangen schleifen mit (von links) Alexander Hätsche, Barbara Müller-Hahl und Wolfgang Müller-Hahl

Der Landsberger Wolfgang Müller-Hahl ist seit 20 Jahren die treibende Kraft hinter dem Pandurenlager. Warum die Vorbereitung heuer richtig stressig ist. VON SILKE FELTES

Alle vier Jahre gibt es bittere Tränen. Rund 48 Kostüme, ergo Plätze, gibt es im Pandurenlager. Doch mehr als dreimal so viele Buben und Mädchen wären gerne Teil des jüngsten der vier Lager beim Ruethenfest. Über zehn Tage treffen sich hinter dem Amtsgericht die Sechs-, Sieben- und Achtjährigen und zelebrieren das wilde Leben Mitte des 18. Jahrhunderts, als Kaiserin Maria Theresia zu ihrer Unterstützung auf die Panduren, eine gefürchtete Söldnertruppe aus dem Balkan, zurückgriff.

Es geht gesittet zu

Dass es nicht arg so wild zugeht, dass Buben und Mädchen gleichberechtigt mitspielen, dafür sorgten seit genau 20 Jahren Wolfgang Müller-Hahl und sein Team. Die Kinder sollen die Geschichte in ihrer ganzen Grausamkeit schon kennen, im Lager selbst geht es tagsüber allerdings eher ruhig und gesittet zu, da wird gebastelt, gesungen, gespielt. Erst beim Umzug durch die Stadt dürfen die Buben mit ihren Holzgewehren laut die Gassen stürmen, während die Mädchen, die Jesuiten und der Bürgermeister als Gefangene auf den Wagen sitzen.

Der Holzwurm hat zugeschlagen

Wolfgang Müller-Hahl, 65, und Sohn des langjährigen Landrats, arbeitet tagsüber als Ingenieur und Hochspannungstechniker bei den Lechwerken. Seine gesamte Freizeit allerdings gehört dem Pandurenlager. Unzählige Abende und Wochenenden bereitet er vor, plant, konstruiert, baut. Seit einiger Zeit hat er auch endlich die gewünschte Kreissäge im eigenen Garten stehen. 150 Stangen Holz von je fünf Metern Länge mussten gesägt werden. Denn der Holzwurm hatte sich in den vergangenen zwei Jahren in der Lagerstätte im Frauenwald breitgemacht und das gesamte Panduren-Equipment musste vernichtet und neu gebaut werden. Da sind, wie immer, die ganze Familie sowie Freunde und Bekannte involviert. 

Als junger Kerl ist Wolfgang Müller-Hahl selbst einmal Herold gewesen, „das prägt!“ Seine Söhne Manuel (30) und Markus (26) sind ebenfalls seinerzeit als Ruethenbuam mitgelaufen, „und selbstverständlich hilft man da, wo man kann.“ Irgendwann Mitte, Ende der 1990-er kam ein Anruf vom damaligen Ruethenfestvorsitzenden Hermann Helminger: Ob er sich vorstellen könne, die bis dahin nur mitlaufenden Panduren zu betreuen? Und kurz darauf: Ob er sich nicht auch ein eigenes Pandurenlager vorstellen könne?

Er bekam freie Hand

Müller-Hahl erbat sich Bedenkzeit, besprach sich mit der Familie und sagte schließlich zu. Er bekam freie Hand für seine Vorstellungen: keine Gewaltverherrlichung, keine Übernachtung, Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern. Dann legte er los. „Es gab ja so gut wie nichts, nur zwei Kutschen und die Kostüme.“ Sie liehen sich Zelte, erhielten großzügige Unterstützung vom Lionsclub und bauten alles über die Jahre gemeinsam auf, Ehefrau, Schwager, Schwestern, Kinder, befreundete Schreiner.

Das Pandurenlager, wie es heuer bereits zum fünften Mal stattfindet, ist also der Familie Müller-Hahl zu verdanken. Im Sommer 1999 steht „mit viel Aufwand, viel Liebe und viel Improvisationstalent“ das erste Pandurenlager. Mittlerweile nennen die Panduren zwei große Schmuckzelte, ein Küchenzelt und drei Lagerzelte ihr eigen, die in den Jahren zwischen den Festen mäusesicher in einer Doppelgarage verstaut sind. Die Holzteile dagegen, die im Lager im Frauenwald aufbewahrt werden, hat es erwischt. Zäune, Ställe, Fahnenstangen, Leiterwagen, alles musste dieses Jahr neu gebaut werden. „Heuer war es wirklich ein bisschen stressig“, so Müller-Hahl.

Zwergschafe und Hühner

Zwei Tage vor Beginn des Ruethenfests wird das Pandurenlager aufgebaut, dann kommen die Zwergschafe und die Hühner in ihre Ställe. In der Mitte, wie immer, eine große Feuerstelle, jedes Kind bekommt ein ledernes Namensschild, einfache Kleidung. Die tollen Kostüme werden erst während des Festumzuges getragen. Wir werden, so lautet die Ankündigung, „das Lager bewachen, Streifzüge unternehmen, Geschichten am Lagerfeuer lauschen, vor Freude tanzen, gemeinsam essen, basteln, flechten, malen, kegeln, unser Geschick auf dem Balken testen oder auch einfach im Stroh liegen und den wehenden Fahnen im Wind zuschauen.“

Morgens unter der Woche dürfen Kindergärten ein wenig Lagerleben schnuppern. Dort geschieht es oft, sagt Müller-Hahl, dass die ganz Kleinen sagen, dort will ich hin, wenn ich groß bin. Deshalb gebe es eben auch Tränen, wenn es wegen der begrenzten Anzahl an Plätzen doch nicht klappt. Dieses Jahr will Müller-Hahl deswegen das Lager stundenweise auch für andere Kinder öffnen. Pandurenluft für alle.

Foto: © Thorsten Jordan
veröffentlicht am 21. April 2019 im „Landsberger Tagblatt“ / Landsberg

Lions: Ein Tanz in den Mai

Klaus Ammann wird mit seiner Band wieder für die passende Musik bei der „Charity Dance Night“ sorgen.

Zur „Charity Dance Night“ kommt Klaus Ammann mit Orchester

Der Landsberger Lions Club veranstaltet am Dienstag, 30. April, zum zweiten Mal die Benefizveranstaltung „Charity Dance Night“. Der Lions Club unter der diesjährigen Präsidentschaft von Heinrich Anger unterstützt mit dem Ball die neunjährige schwerbehinderte Marie Wunder, die mit ihrer alleinerziehenden Mutter und zwei Brüdern in Landsberg wohnt und teure technische Hilfsmittel zur Pflege benötigt. Marie ist seit Geburt schwer behindert aufgrund eines angeborenen Hirnschadens. Veranstaltungsort ist das Stadttheater, Einlass um 19.30 Uhr und Beginn um 20 Uhr. Die Flanierkarten kosten 30 Euro. Der Kartenvorverkauf findet ab sofort im Stadttheater und im Reisebüro Vivell statt.

Foto: © ….
veröffentlicht am 1. April 2019 im „Landsberger Tagblatt“ / Landsberg