Von Tausenden Selbsttests bis hin zum Nikolauskino

Unter anderem auch bei der Typisierungsaktion der Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern für eine Schwiftinger Bürgerin, die an Leukämie erkrankt ist, engagierte sich der Lions Club Landsberg im vergangenen Jahr. Archivfoto: Thorsten Jordan

Landsberg Der Lions Club Landsberg blickt wieder auf ein erfolgreiches Kalenderjahr zurück und das, obwohl auch das zweite Pandemiejahr die geplanten Aktivitäten des Clubs sehr eingeschränkt hat, vermeldet der gemeinnützige Verein. 

Einige öffentliche Veranstaltungen, wie zum Beispiel das alljährliche Adventskonzert, konnten nicht stattfinden. Damit sind dem Club die Möglichkeiten entgangen, noch mehr Spenden einzusammeln. Die wirtschaftlich erfolgreichste Aktivität war der Verkauf des Adventskalenders, der aufgrund der Gewinnmöglichkeiten auch 2021 schnell ausverkauft war. 

Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen des Landkreises hätten sich erneut, teilweise mit zweckgebundenen Spenden, gegenüber dem Lions-Hilfswerk Landsberg sehr großzügig gezeigt, teilt der Verein mit. Der Lions Club konnte damit monetäre Zuwendungen vom Lions-Hilfswerk Landsberg und von der vom Club verwalteten Brodmerkl-Stiftung in Höhe von rund 60.000 Euro an soziale Einrichtungen und an Schulen zur Förderung des Schulbetriebs spenden. 

Außerdem konnten damit benachteiligte Schüler und Schülerinnen sowie eine Vielzahl von Privathaushalten, bei denen die staatliche Hilfe nicht greift, unterstützt werden. Gerhard Meitinger, Präsident des Lions Clubs Landsberg: „Wir helfen dort, wo Hilfe notwendig ist, und prüfen dies sehr genau. Wir helfen persönlich, rasch und unbürokratisch und wir stellen sehr gerne unsere Freizeit und unser Netzwerk ehrenamtlich zu Verfügung. Wir helfen mit 100 Prozent der von uns erarbeiteten Erträge. Das macht uns sehr viel Spaß und Freude.“ Besonders erwähnenswert, heißt es in der Mitteilung, sei die Sonderzuwendung im Rahmen des 20. Jubiläumsjahres der Familienstiftung Brodmerkl in Höhe von 10.500 Euro für Regens Wagner, die in eine Rollstuhlwaage für das Magnusheim Holzhausen investiert wurde. 

Neben den Geldzuwendungen für unverschuldet in Not geratene Personen aus dem Landkreis, die etwa die Hälfte der geleisteten Beträge betreffen, wurden 2021 die Stiftung Lebenshilfe Landsberg am Lech, das Kinderheim St. Alban für die Musikerziehung, die Arbeiterwohlfahrt Utting, der Caritasverband Landsberg, diverse Schulen mit einem Zuschuss für das Schulfrühstück, die Hochwasserhilfe im Ahrtal und die Typisierungsaktion für eine Stammzellenspende in Schwifting bedacht. Der Lions Club Landsberg engagiert sich auch im nicht monetären Bereich. Mit viel persönlichem Einsatz richtet der Club beispielsweise für benachteiligte Kinder auch einen Walderlebnistag oder das Nikolauskino aus. Im Oktober 2021 hat der Lions Club 65.000 Covid-Selbsttests, die über die Pharmaindustrie gemeinsam mit dem Landsberger Arzt Dr. Mathias Aust kostenfrei beschafft wurden, an regionale Sportvereine und Kindergärten sowie an überregional tätige Hilfsorganisationen verteilt. 

Mit dem Motto von Hermann Gemeiner, Gründer der SOS-Kinderdörfer, „Alles Große in unserer Welt geschieht nur, weil jemand mehr tut als er muss“, möchte der Club nun das neue Jahr erneut angehen. „Wir sind einige Ideen und Vorbereitungen angegangen, um auch 2022 unsere Spendenkassen wieder zu füllen, denn nur dann haben wir die Möglichkeiten, anderen zu helfen. Wir hoffen, dass die Restriktionen der Pandemie uns dabei nicht allzu sehr einschränken“, sagt Gerhard Meitinger und fügt hinzu: „Mein ganz herzlicher Dank geht an die Förderer und Spender des Lions Clubs Landsberg und an alle ehrenamtlichen Mitglieder des Lions Clubs“. (lt)

Foto: © Thorsten Jordan
veröffentlicht am 12. Januar 2022 im „Landsberger Tagblatt“ / Landsberg

LionsClub Landsberg am Lech unterstützt die Typisierungsaktion für Stammzellenspenden in Schwifting

Im Bild: Jens Hermanski, Vizepräsident des LC Landsberg, Dr. Cornelia Kellermann, AKB, Gerhard Meitinger, Präsident des LC Landsberg, Giovanna Bianchi / Foto: Lions Club Landsberg am Lech

Am 18.12.2021 war in Schwifting das ganze Dorf auf den Beinen. Um 11 Uhr startete im Bürgerheim die Typisierungskation für Eva, ein Schwiftinger Bürgerin,  und viele andere Patienten, die dringend auf einen passenden Stammzellspender angewiesen sind. Die Typisierungsaktion war ein voller Erfolg! Mehr als 300 Personen haben sich registrieren lassen. 

Schon lange vorher haben viele fleißige Helferinnen und Helfer den Tag vorbereitet. Allen voran: Giovanna Bianchi, die sich unglaublich engagiert hat, um die Veranstaltung bestmöglich vorzubereiten. Denn Eva ist eine gute Freundin von ihr und es war ihr eine Herzensangelegenheit, ihr und anderen Patienten zu helfen. Giovanna Bianchi hat sich natürlich auch um die Finanzierung dieser Aktion gekümmert und spontan zu einer Spendenaktion im Landkreis  Landsberg aufgerufen. Durchgeführt wurde die Typisierungsaktion sehr professionell von der Stiftung Knochenmarkspende in Bayern (AKB), Gauting.  Der LionsClub Landsberg am Lech hat die Aktion mit einer Geldspende zur teilweisen Deckung der Kosten finanziell unterstützt. 

Auch die Erste Bürgermeisterin von Schwifting, Heike Schappele, die ohne zu zögern die Schirmherrschaft übernommen hatte, hat schon im Vorfeld der Aktion alles dafür getan, dass es eine rundum erfolgreiche Veranstaltung wird. Ob es um die Abstimmung mit dem Gesundheitsamt ging oder um die hervorragende Verpflegung aller helfenden Hände während der Aktion, durch das Organisationstalent von Frau Schappele lief alles wie am Schnürchen. Bei all dem stand ihr Michael Beschorner, der Zweite Bürgermeister Schwiftings, tatkräftig zur Seite.

Landsberger Lions und Prof. Dr. Aust übergeben kostenfreie Covid-Schnelltests

Der LionsClub Landsberg am Lech und Prof. Dr. Matthias Aust verteilten in den vergangenen Wochen kostenfrei mehr als 60.000 Covid-Schnelltests an Sportvereine, Kindergärten und Hilfsorganisationen in der Region und unterstützen mit dieser Hilfsaktion deren Arbeit vor allem mit Jugendlichen, Kleinkindern und Hilfsbedürftigen. „Wir bedanken uns sehr herzlich bei Prof. Dr. Aust für dieses Engagement in unserer Region, der diese große Anzahl an Schnelltests erst möglich gemacht hat.“ so der Präsident Gerhard Meitinger des LionsClubs Landsbeg am Lech. „Mit dieser Aktion wollen wir ein Zeichen setzen für die Jüngsten und die Hilfsbedürftigen, die gerade keine Wahl für eine Impfung haben, wenn sie beispielsweise zu jung dafür sind oder in den ausländischen Entwicklungsgebieten und Zielorten unserer Tests noch nicht ausreichend Impfstoff verfügbar ist. Wir können damit beitragen, dass der Normalbetrieb der Sportvereine und Kindergärten weitgehend aufrechterhalten wird.Bei der Verteilung haben wir ein besonderes Augenmerk daraufgelegt, dadurch nicht die fehlende Impfbereitschaft zu unterstützen.“

Professor Dr. Aust merkt hierzu an „Aktuell steigen gerade die Coronainfektionen wieder dramatisch. Es zeigt sich, dass auch Geimpfte erkranken können, bzw. Überträger sein können, wenn auch die Gefahr schwer zu erkranken, deutlich geringer und auch das Überträgerpotenzial viel geringer ist. Als Impfbefürworter wollen wir durch die Spende der Tests einen Beitrag dazu leisten, dass Covid-Infektionen generell rechtzeitig erkannt werden. Wir denken, dass in den nächsten Monaten die Relevanz und Wichtigkeit der Tests stetig zunimmt.“

In diesen Tagen wurden die Tests an die Vereine TSV Landsberg, Eishockeyclub HC Landsberg Riverkings, Hilfsorganisation Humedica aus Kaufbeuren und den Katholischen Kindergarten Christopherus durch die stellvertretende Vorsitzende des Lions Hilfswerks Landsberg a. Lech e.V. Dr. Silke Ackermann und dem Präsidenten des Lionsclub Landsberg a. Lech Gerhard Meitinger übergeben. Der Lions Club Landsberg und Prof. Aust danken der Firma EMEC GmbH aus Türkheim für die Möglichkeit die Tests zu lagern und für die Hilfe bei der Auslieferung.

Foto: © Lions Club Landsberg am Lech
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Lions versteigern Kunstgemälde für einen guten Zweck

Der ortsansässige Energieversorger UNIPER Kraftwerke GmbH hat dem Lions Club Landsberg am Lech Gemälde und Kunstdrucke gespendet. Die Werke stammen aus einer Sammlung, die die frühere Bayerische Wasserkraftwerke AG, das Vorgängerunternehmen von UNIPOR zur Unterstützung heimischer Künstler in den Jahren zwischen 1950 und 1970 angelegt hat. Demzufolge setzen sich die allermeisten Werke thematisch mit dem Lech, der Landschaft entlang des Flusses und der Nutzung der Wasserkraft auseinander.

Diese Kunstgemälde werden nun vom Lions Club Landsberg am Lech im Rahmen einer Versteigerung verwertet. Der Erlös wird für die zahlreichen Hilfsprojekte eingesetzt, die vom Lions Club Landsberg unterstützt werden. Aktuell sind Hilfen für die Hochwassergeschädigten an der Ahr und zur Erweiterung des Kinderhospizes in Polling zu finanzieren.

Die Kunstwerke werden am Samstag, den 20. November in der Zeit vom 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr in der Säulenhalle in Landsberg erstmalig für die Öffentlichkeit ausgestellt.
Am Sonntag 21.11 und am Samstag 27.11. können die Bilder jeweils von 11-13 Uhr und von 16-18 Uhr in der Säulenhalle besichtigt werden. Während der Woche vom 22.11. bis zum 26.11. sind die Öffnungszeiten vormittags von 10 – 12 Uhr und nachmittags von 16 -18 Uhr.

In diesem Zeitraum können in einer vor Ort aufgestellten Box oder per Email an brodmerkel-stiftung@lionslandsberg.com bereits Preisgebote für die Bilder abgegeben werden.

Am Sonntag, den 28. November, findet dann von 14:00 bis 16:00 Uhr die öffentliche Versteigerung der Kunstwerke statt. Die bereits abgegebenen Gebote werden am Versteigerungstag als Mindestgebot behandelt und der Bieter erhält den Zuschlag, wenn er nicht überboten wird.

„Mein ganz herzlicher Dank gilt der Fa. Unipor für die grosszügige Spende dieser Bilder. Wir freuen uns auf möglichst viele

Besucher unserer Ausstellung in der Säulenhalle und insbesondere auf eine spannende Versteigerung am letzten Ausstellungstag. „ so Gerhard Meitinger, . der Präsident des LionsClubs Landsberg am Lech.

Selbstverständlich gelten während der Ausstellung und auch für die Versteigerung die 2-G Regel; der Nachweis hierzu ist vorzuzeigen. Es besteht die Verpflichtung zum Tragen einer FFP2 Maske in der Säulenhalle.

Foto: © ….
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Der Adventskalender vom Lions Club ist wieder da

Maisha Hasan hat den diesjährigen Adventskalender des Lions Club Landsberg gestaltet. Rechts: Lions-Präsident Gerhard Meitinger.

Der Lions Club Landsberg bietet auch in diesem Jahr wieder einen Adventskalender mit vielen Preisen. Wer mit dem Erlös unterstützt wird und wo es die Kalender gibt.

Er ist wieder da – der beliebte und in der Auflage limitierte Adventskalender des Lions Club Landsberg. Die Landsberger Lions führen damit eine gute Tradition fort. Mehr als 430 Preise in einem Gegenwert von mehr als 23.000 Euro hat der Club von Einzelhändlern und Unternehmen aus Landsberg und dem Umkreis als Spenden eingesammelt. Ab sofort ist der Adventskalender in einigen Geschäften erhältlich.

„Die Gewinnchancen für jeden Kalender können wieder sehr hoch gehalten werden, jeder neunte Kalender gewinnt“, heißt es in einer Pressemitteilung der Lions. Gerhard Meitinger, Präsident des Lions Club Landsberg: „Mein ganz herzlicher Dank gilt den rund 110 großzügigen Spendern der Sach- und Gutscheinpreise, die zumeist zum wiederholten Mal an unserer Adventskalender-Aktion teilnehmen, den Verkaufsstellen für den ehrenamtlichen Verkauf der Kalender und natürlich dem Organisationsteam unseres Clubs unter der Führung von Siegfried Kuhn für die großartige Umsetzung. Wir gehen sehr verantwortungsbewusst mit dem Überschuss um und sorgen dafür, dass jeder Euro vollständig bei den Begünstigen ankommen wird.“

Eine Landsberger Schülerin liefert das Titelmotiv

Der Übererlös kommt auch in diesem Jahr den Förderzwecken des Lions Clubs zugute. „Das sind die Förderung von benachteiligten Personen, die Bildungs- und Sportförderung und im Pandemiejahr auch die Förderung von in Not geratenen Künstlern der Region“, teilt der Club mit. Das Motiv des diesjährigen Adventskalenders wurde wieder von der Johann-Winklhofer Realschule Landsberg. Die 16-jährige Schülerin Maisha Hasan war die junge Künstlerin.

Der Kalender kann ab sofort bei den Verkaufstellen die Rewe-Märkte in Landsberg, Allianz Kuhn & Schindl, Lech Apotheke, Bayertor Apotheke, Buchhandlung Hansa, Osiandersche Buchhandlung, Derpart Reisebüro Vivell, Do it Baumarkt, Kuhn’s Metzgerei, Metzgerei Gall, Metzgerei Moser zum Preis von fünf Euro erworben werden. Verkaufsschluss ist spätestens Samstag, 27. November. Das Landsberger Tagblatt veröffentlicht in der Adventszeit täglich die Losnummern der Gewinner. Zusätzlich können sie unter www.lionslandsberg.com eingesehen werden. (lt)

Foto: © Thorsten Jordan
veröffentlicht am 27. April 2017 im „Landsberger Tagblatt“ / Landsberg

20 Jahre Brodmerkel-Stiftung: Die Lions feiern in Utting

© Thorsten Jordan


Wer stiftet, hilft auch in der Zukunft
 – Jubiläumsfeier Die Brodmerkel-Stiftung hilft seit 20 Jahren im Landkreis Landsberg

(Von links) Gerhard Meitinger (Präsident Lions Club Landsberg), Dr. Gerhard Gaudlitz (Vorsitzender Brodmerkel-Stiftung), Dr. Jürgen Korschinsky (Lions District Governor), Prof. Dr. Klaus Letzgus (Festredner), Dr. Silke Ackermann (stellvertretende Vorsitzende und Andreas Horber (Schatzmeister Brodmerkel) bei der 20-Jahr-Feier in der Uttinger Pfarrkirche.

Deutschland ist mit 24 000 rechtsfähigen privaten Stiftungen eines der stiftungsreichsten Länder Europas. Sitz einer dieser Stiftungen, nämlich der Brodmerkel-Stiftung, ist Utting. Gegenüber den großen Stiftungen in Deutschland ist sie eher unbekannt, jedoch für viele, die von ihr bereits profitiert haben, ein Segen. 612 000 Euro wurden bereits an Hilfsbedürftige im Kreis Landsberg ausgeschüttet. In einem Festakt wurde nun das 20-jährige Bestehen gefeiert.

Die Brodmerkel-Stiftung geht auf die Stifter Andreas Roman Brodmerkel, Großhandelskaufmann und Gründungsmitglied des Lions Clubs Landsberg, geboren in Naila, und seine Ehefrau Emma Kätchen Engeline Gertrud Brodmerkel aus Wittmund zurück. Die Ehe blieb kinderlos, das Ehepaar regelte noch zu Lebzeiten seinen Nachlass, der vorwiegend aus Immobilienbesitz in München und Landsberg besteht. Vorsitzender der Brodmerkel-Stiftung ist der jeweilige Präsident des Lions Clubs Landsberg. Derzeit hat Gerhard Meitinger dieses Amt inne und durfte somit zu den Feierlichkeiten in die Kirche Mariä Heimsuchung in Utting einladen.

„Eine Stiftungsfeier in einer so kleinen Gemeinde ist schon etwas ganz Besonderes“, sagte Bürgermeister Florian Hoffmann. Dem wohltätigen Ehepaar – Emma Brodmerkel hat ihren Mann, der bereits im Alter von 73 Jahren 1972 verstarb, um 29 Jahre überlebt – sei in Utting eine Straße gewidmet worden. Stellvertretend für alle Stiftungsgeldempfänger sprach Gabriele Kirschner von Regens Wagner ein Grußwort. Die Einrichtung werde seit vielen Jahren unterstützt, so Kirschner. Behinderte Menschen könnten sich so Dinge kaufen, die sie sich ansonsten nicht leisten könnten, etwa Brillen, therapeutisches Reiten oder eine Rollstuhlschaukel. Die Stiftung sei ein Geschenk des Himmels, so Kirschner.

Wie Lions-Präsident Gerhard Meitinger betonte, gehe der Club mit der Vermögensverwaltung der Stiftung umsichtig um. „Wir haben mit den Überschüssen aus den Stiftungserträgen nicht nur Gutes für die Benachteiligten getan, sondern auch immer die Werte durch nennenswerte Investitionen in die Immobilien erhalten und durch die Marktentwicklung der letzten 20 Jahre sogar deutlich erhöht.“

Über den gesellschaftlichen Wert von Stiftungen und rechtliche Neuregelungen referierte der Festredner Professor Dr. Klaus Letzgus. Letzgus war bereits in verschiedenen Positionen in Ministerien des Landes Mecklenburg-Vorpommern sowie als Lehrbeauftragter an Hochschulen tätig. Letzgus sagte: „Stiftungen sind Wegweiser für eine bessere Gesellschaft. Stifter denken über ihre eigene Lebensspanne hinaus, sie sind mit dem eingesetzten Vermögen Impulsgeber für viele wichtige Anliegen in der Gesellschaft.“ Letzgus erinnerte an Jakob Fugger, der 1521 der reichste Mann Europas war – umgerechnet würde sein Vermögen heute 300 Milliarden Euro betragen – und mit der Fuggerei in Augsburg die heute weltweit größte und älteste Sozialsiedlung stiftete. „Stiftungen schaffen ein soziales Klima und fördern ein soziales Miteinander in der Gesellschaft“, so der Professor. „Nicht die Ellbogen sind wichtig, sondern das Herz.“ Als Lions-Mitglied wies er auch auf den Wert von Zustiftungen hin, die weit mehr bewirkten als Spenden: „Wer spendet, hilft einmal. Wer zustiftet, hilft auch in Zukunft.“ Zustiftungen vermehren das Stiftungsvermögen. Ausgeschüttet werden lediglich die Überschüsse, die bei der Brodmerkel-Stiftung Hilfsbedürftigen in der Region zugutekommen.

Foto: © Thorsten Jordan
veröffentlicht am 27. Oktober 2021 im „Landsberger Tagblatt“ / Landkreis

Lions P-Seminar Wettbewerb Siegerehrung: Schüler pflanzen Eichen als Siegertrophäen

Der Lions Club Landsberg am Lech hat erstmals in diesem Jahr einen Lions Wettbewerb für die P- Seminare der Abiturjahrgänge 2022 durchgeführt und dazu an allen vier Gymnasien im Landkreis Landsberg am Lech eingeladen.Wir berichteten bereits über das Ergebnis und die Sieger des Wettbewerbs im April d.J. Ein absolviertes Praxis-Seminar (P-Seminar) ist für die finale Zulassung zur Abiturprüfung eines der Kriterien. Dabei sollen die Schüler in Gruppen anhand eines selbst gewählten Themas ein konkretes Projekt erarbeiten und umsetzen.

Mit diesem Wettbewerb möchte der Lions Club Landsberg am Lech die Umsetzung der Projekte der Schüler finanziell fördern.

Am vergangenen Freitag 16.07.2021 fand dazu – pandemiebedingt erst jetzt – die Siegerehrung im Rahmen eines Grillfestes im Wildpark in Landsberg statt.

Der 1. Preis mit einem Geldpreis von 500,- € ging an eine Schülergruppe des Dominikus- Zimmermann Gymnasiums mit dem Projekt „Wiese statt Rasen“. Mit der Idee soll auf die Problematik der abnehmenden Biodiversität hingewiesen werden. Damit verbunden sind Unterichtseinheiten zur Sensibilisierung in Grundschulen sowie der Bau von weiteren Nistkästen und Insektenhotels. Den zweiten Platz mit einem Geldpreis von 200 € belegt eine Schülergruppe des Ammersee Gymnasium Diessen mit dem Thema „Latein goes Tutorial“ und der dritte Platz mit 100 € ging an das „Kunstkommando“ ebenso vom DZG

Gerhard Meitinger, Präsident des LionsClubs und Organisator des Wettbewerbs bei der Siegerehrung: Wir möchten heute keine Trophäen aus Kunststoff oder Urkunden übergeben, sondern wir möchten dass die angehenden Abiturienten einen nachhaltigen Fussabdruck hinterlassen. Dafür wurden von jedem der drei Preisträger eine Eiche im Wildpark gepflanzt, die vermutlich in 100 Jahren immer noch angesehen werden kann. Bei der Beurteilung der Projektidee standen die Nachhaltigkeit, die soziale Einbindung in die Gesellschaft, der Umweltschutz und die Gleichstellung im Vordergrund.

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Gerhard Meitinger ist neuer Lions-Präsident

Der Lions Club Landsberg am Lech steht unter neuer Führung. Die offizielle Übergabe der Präsidentenrolle fand in Rahmen eines festlichen Abends statt. Der bisherige Präsident Marc Schmid übergab sein Amt an Gerhard Meitinger, der neue Vize-Präsident ist jetzt Jens Hermanski.

Das zum Halbjahr abgelaufene Lions-Jahr war pandemiebedingt von vielen Einschränkungen geprägt. Dennoch konnte Marc Schmid auf ein gelungenes Jahr zurückblicken. „Wir haben uns an die Rahmenbedingungen angepasst und konnten somit unsere Förderzwecke fortführen und unser Clubleben gut aufrecht erhalten“, so Schmid in seinem Rückblick. Durch die mit den Clubaktivitäten generierten Einnahmen konnten wieder einige Menschen und Projekte unterstützt werden..

Der Lions Club hat an diesem Festabend auch vier neue Mitglieder aufnehmen können: Sonja Kaltenbach, Christian Metzger und Sven Weber sind neu im Landsberger Club. Calin Ancuta wurde als assoziertes Mitglied aufgenommen. Er ist bereits bei den Lions tätig, war Gründungspräsident in Arad (Rumänien) und will nun seine Erfahrung und soziales Engagement in seiner Wahlheimat Landsberg einbringen.

„Wir möchten im neuen Lionsjahr die regionalen Künstler, die in den vergangenen 18 Monaten besonders unter Druck waren, mit den unterschiedlichen Aktivitäten unterstützen. Dies natürlich neben unserem Engagement für unverschuldet in Not geratene Menschen. Wir wollen unserem Motto ‚Gemeinsam Gutes Tun‘ und unserem eigentlichem Auftrag ‚We serve‘ nachkommen. Uns verbindet Engagement mit Leidenschaft und Herzlichkeit für Menschen in der Region“ so Gerhard Meitinger bei der Vorstellung seines neuen Prgrammes. Dies beinhaltet u.a. ein Charity-Dinner, eine Musik & Cabaret-Veranstaltung und Jazz-Frühstück, ein Adventskonzert, das traditionelle Nikolaus-Kino für Kinder und auch wieder einen Walderlebnistag. Der Verkauf des sehr beliebten Lions-Advendskalenders ist ebenso fest eingeplant.

Dr. Silke Ackermann wurde an dem Festabend mit einer diamanten Ehrennadel für ihr besonderes Engagement im Club und auf nationaler Ebene der Institution von den neuen Präsidenten Gerhard Meitinger ausgezeichnet.

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Lions Club prämiert Schülertalente der Gymnasien

Der Lions Club Landsberg am Lech hat erstmals in diesem Jahr einen Lions Wettbewerb für die P-Seminare der Abiturjahrgänge 2022 durchgeführt und dazu an allen vier Gymnasien im Landkreis Landsberg am Lech eingeladen. Ein absolviertes Praxis-Seminar (P-Seminar) ist für die finale Zulassung zur Abiturprüfung eines der Kriterien. Dabei sollen die Schüler in Gruppen anhand eines selbst gewählten Themas ein konkretes Projekt erarbeiten und umsetzen. Häufig sind dazu auch finanzielle Mittel erforderlich, die der Lions Club Landsberg teilweise zur Verfügung stellt und dafür den Wettbewerb ausgelobt hat.

In einen zweistufigen Auswahlverfahren wurden die besten Einsendungen gewürdigt. Für die Jury, das Präsidum des Clubs, stand bei der Bewertung der Projektidee die damit im Zusammenhang stehende Nachhaltigkeit, die soziale Einbindung in die Gesellschaft, der Umweltschutz und die Gleichstellung im Vordergrund. Als erster Sieger mit einem Geldpreis von 500,- € ging eine Schülergruppe des Dominikus-Zimmermann Gymnasiums hervor mit dem Projekt „Wiese statt Rasen“. Mit der Idee soll auf die Problematik der abnehmenden Biodiversität hingewiesen werden. Damit verbunden sind Unterichtseinheiten zur Sensibilisierung in Grundschulen sowie der Bau von weiteren Nistkästen und Insektenhotels. Den zweiten Platz mit einem Geldpreis von 200 € belegt eine Schülergruppe des Ammersee Gymnasium Diessen mit dem Thema „Latein goes Tutorial“ und der dritte Platz mit 100 € ging an das „Kunstkommando“ ebenso vom DZG

Gerhard Meitinger, Vize-Präsident des LionsClubs und Organisator des Wettbewerbs:

Es war eine tolle Erfahrng all diese sehr guten Ideen kennen zu lernen und die Begeisterung der Schüler dabei zu sehen. Mit diesem Lions P-Seminar-Wettbewerb wollen wir Lions unsere Förderfreude an dieser Aufgabe an allen Gymnasien des Landkreises gleichermassen kundtun. In den vergangenen Jahren kamen einige Gruppen initiativ auf uns zu. Ich beglückwünsche die Sieger, wünsche viel Erfolg bei der Umsetzung des Projektes und schon heute viel Erfolg bei der Abi-Prüfung im nächsten Jahr. Den Wettewerb werden wir sicherlich in den nächsten Jahren fortsetzen.

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Der Landsberger Adventskalender der guten Werke ist wieder da

Lions-Präsident Marc Schmid präsentiert den Adventskalender, der wieder zahlreiche Preise verspricht.

Viele Veranstaltungen fallen wegen Corona aus. Doch eine Tradition ist in Landsberg auch heuer möglich: der Lions-Adventskalender. Mit mehr Preisen denn je.

Die anhaltende Corona-Lage bremst weiterhin auch die guten Werke, die gerade in der Adventszeit Benefiz-Märkte und -Veranstaltungen hervorbringen. Aber zumindest eine, seit Jahren gepflegte vorweihnachtliche Tradition des Landsberger Lions Clubs ist auch heuer möglich: Noch bis zum Samstag, 28. November, kann man den Lions-Adventskalender kaufen, der wieder zahlreiche Preise verspricht.

Für den Kalender mit 24 Türchen haben die Mitglieder des Clubs in diesem Jahr auch besonders viele Preise von Geschäften, Gaststätten, Gesundheits- und Wellness-Anbietern und Unternehmen aus Landsberg und dem Landkreis erhalten. „Wir verlosen jeden Tag 14 statt wie im vergangenen Jahr zehn Preise“, freut sich Club-Präsident Marc Schmid. Im Gegenzug wurde die Auflage um 500 auf 3500 erhöht. Das bedeutet, dass durch den Verkauf mehr Geld als in den vergangenen Jahren für das Lions-Hilfswerk eingespielt werden wird – ohne dass die Gewinnchancen geschmälert werden. Die sind – wie man leicht ausrechnen kann – sogar noch etwas besser als in den Vorjahren. Dem Benefiz-Adventskalender kommt somit heuer eine ganz besondere Bedeutung zu, denn ansonsten beeinträchtigt die Corona-Pandemie die Aktivitäten des Lions Clubs stark.

Die Planungen für Aktivitäten im nächsten Jahr „stehen in den Sternen“

„Das ist alles sehr traurig“, sagt Marc Schmid. Der Apotheker übernahm im Juli für ein Jahr die Präsidentschaft und hatte sich viel vorgenommen. „Wir wollten auch ein Adventskonzert und kommendes Jahr ein Charity-Dinner veranstalten“, sagt er. Ersteres sei abgesagt und die Planungen für das nächste Jahr „stehen in den Sternen“. Solche Veranstaltungen machten im Hinblick auf die Erlöse nur Sinn, wenn eine größere Zahl von Menschen daran teilnehmen kann, erklärt er. Zumindest die Hoffnung auf den gegen Ende seiner Amtszeit im Juni geplanten Jazz-Frühschoppen will er nicht begraben.

Mit Geld aus dem Hilfswerk unterstützt der Landsberger Lions Club beispielsweise die Landsberger Tafel, die Hilfsorganisation Humedica, den Hospiz- und Palliativverein, eine MS-Selbsthilfegruppe, den Ruethenfestverein sowie Projekte an den Beruflichen Schulen in Landsberg, an der Realschule in Schondorf sowie im Bereich des Umweltschutzes. Immer wieder helfen die Lions auch Einzelpersonen und Familien, die unverschuldet in Not geraten sind, etwa durch eine schwere Krankheit. Ein Beispiel dafür in diesem Jahr ist eine Kauferinger Familie, bei der bei dem vierjährigen Jerome zu Jahresbeginn ein aggressiver Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert wurde.

Wo es den Lions-Kalender zu kaufen gibt

Neben den Benefizveranstaltungen müssen aber zurzeit auch die traditionellen Aktionen des Clubs für Kinder ausfallen, so etwa das alljährliche Nikolauskino oder der Walderlebnistag, ergänzt Marc Schmid: „Schade, dass uns die Hände gebunden sind.“

Für fünf Euro ist der Adventskalender erhältlich „und der Verkauf geht gut, es läuft so gut wie nie“, sagt Schmid mit Blick auf die Nachfrage in seiner Lechapotheke. Weitere Verkaufsstellen sind Allianz Kuhn & Schindl, die Bayertor-Apotheke, die drei Märkte von Rewe Lischka, der do-it!-Baumarkt, die Metzgereien Moser in der Katharinenstraße und Kuhn in Kaufering und das Reisebüro Vivell.

Die Gewinnnummern stehen jeden Tag im LT

Der Erlös kommt nach Abzug der Druckkosten dem Lions-Hilfswerk zugute. Auf jedem Exemplar ist auf der Vorderseite eine individuelle Nummer gedruckt – sie bietet die Gewinnchance. Für jeden Tag vom 1. bis 24. Dezember werden jeweils 14 Nummern gezogen. Welcher Kalender gewonnen hat, wird täglich im Landsberger Tagblatt veröffentlicht und auf der Internetseite www.lionslandsberg.de. Abgeholt werden können die Preise in der Allianz-Agentur Kuhn & Schindl. Deren neue Adresse lautet Katharinenstraße 36.

Als Preise haben viele Geschäftsleute aus Landsberg und dem Landkreis Gutscheine im Wert von 25 bis 100 Euro für ihre Waren und Dienstleistungen bereitgestellt, ebenso Sachpreise. Als Hauptgewinn wird ein E-Bike im Wert von 2999 Euro verlost, ein Reisebüro hat einen Gutschein im Wert von 600 Euro gestiftet, außerdem sind mehrere hochwertige Akkuschrauber zu gewinnen. Der Gesamtwert beträgt über 20.000 Euro.

Foto: Thorsten Jordan
veröffentlicht am 20. November 2020 im „Landsberger Tagblatt“ / Landsberg